Sterbebegleitung und Verarbeitung
Sterbebegleitung und Verarbeitung
Andreas: „Was ist der Sinn einer Sterbebegleitung und Verarbeitung?“
Geistige Welt: „Es geht dabei um die Angehörigen, die sich in dieser Zeit auch mit dem eigenen Leben und dem eigenen Sterben befassen. Die Sterbebegleitung kann für den trauernden Angehörigen ein Ventil sein und ein Ort des Verständnisses zum Leben wieder zurückzufinden. Der Zeit des Todes geht immer eine Zeit des Sterbens voraus. Dies ist die Zeit in der die Angehörigen ihre Liebe und auch ihren Verlust am Tiefsten spüren. Aufgabe des Sterbebegleiters ist es, den Trauernden aufzufangen und nachhaltig zu stabilisieren, sodass ein gesunder Trauerverarbeitungsprozess durchlebt werden kann.“
Andreas: „Welche Stufen von Trauerarbeit gibt es?“
Geistige Welt: Nach unserer Erfahrung gibt es drei Stufen der Sterbebegleitung, die durch den Betreuer begleitet werden:
- Die Erste ist die Sterbe-Phase
- Die Zweite ist die Verlust-Phase Entweder wird der Tod des ihm nahe stehenden Menschen akzeptiert oder quasi sein Leben in seinem Namen weiterführt. Dies kann bis hin zu langwierigen Erbstreitigkeiten führen.
- Das Dritte ist die Loslass-Phase Hier tritt der Realismus in Kraft. In dieser Zeit beschäftigen sich die Menschen vermehrt mit dem „Sinn des Lebens.“ Aus diesen Erkenntnissen heraus wir dann das Leben neu gestaltet.
Andreas: „Welche Methoden empfiehlt ihr anzuwenden und wie lange dauert der Prozess nach Eurer Erfahrung im Allgemeinen ?“
Geistige Welt: „Aus gutem Grunde spricht man in Euerer Welt von dem „Trauerjahr“. Es dauert immerhin 9 Monate, um geboren zu werden. Genauso lange sollte auch eine seriöse Trauerbegleitung stattfinden. Sicherlich gibt es auch „robustere Naturen“, die den Tod bereits kennen, die diesen Prozess gewissermaßen abkürzen könnten.“ Dir Andreas, der u.a. auch als Altenpfleger und Sterbebegleiter gearbeitet hat, sind alle Methoden der Sterbebegleitung hinreichend geläufig. Du kennst beide Seiten der Realität. Du warst selbst 2 Mal verstorben und bist mit neuen Erkenntnissen wieder zurückgekehrt. Mit den Verstorbenen hast Du einen regen Austausch von Kindesbeinen an. Es ist gewissermaßen Deine natürliche Herangehensweise, die es dem Trauenden gestattet, sich wirklich aufgehoben und verstanden zu fühlen.
Andreas: „Herzlich Dank an die „Jungs von Oberhalb“!“
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