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Selbstmord

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Foto: © Chepko Danil / Fotolia

Selbstmord

Selbstmord - umfasst ein Thema, dass auch heute noch ein Tabu darstellt und gerne mit Schweigen umhüllt wird.

Warum ist das? Es sprechen schliesslich Statistiken eine eindeutige Sprache, die hohe Anzahl der Selbstmorde oder der versuchten Selbstmorde schreckt tatsächlich auf.

Selbstmord als Ausweg?

Es ist nur eine ganz kleine Anzahl von Menschen, die sich spontan entschliessen einen Selbstmord zu begehen. Ein langer Weg über Wochen und Monate ist es in den meisten Fällen, in denen der Gedanke an Suizid immer vordergründiger wird. Warum nur scheint Selbstmord für die Betroffenen der einzige Ausweg zu sein? Die Ursache für diese Gedanken können ganz unterschiedlicher Natur sein. Schicksalsschläge, Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten, Mobbing oder auch dauerhafte Überforderung und Stress. Auch Depressionen sind der tägliche Begleiter, die über eine bestimmte Zeit gesehen in Selbstmordgedanken münden.

Es geschieht, dass die Betroffenen einfach keinen Ausweg mehr sehen, keine Perspektiven und keine Lösungen. Zudem fühlen sie sich kraftlos und ohne Hoffnung. Diese Menschen sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Für sie scheint es in dieser Situation nichts mehr zu geben, was ihnen tatsächlich lebenswert erscheint. Der Gedanke an Selbstmord scheint diesen Menschen oft als ein Ausweg, um endlich Frieden zu finden.

Selbstmord ist keine Lösung eines Problems. Das Leben ist ein Geschenk und daher sehr kostbar. Für alles und jedes Problem, auch wenn es noch so aussichtslos erscheinen mag, gibt es eine Lösung.

Reden - ein erster Rettungsanker

Einen ersten Rettungsanker zu haben bedeutet für Selbstmordgefährdete oftmals das darüber Sprechen. Sobald man sich einer anderen Person offenbart, bedeutet dies eine Erleichterung und eine gewisse Entspannung in die aktuelle Situation zu bringen. Fühlt sich der Betroffene ernstgenommen, verstanden und auch gut aufgehoben, so bedeutet dies ein Ventil für seine Probleme, Ängste und daraus resultierenden Gedanken zu haben, ohne dass diese verurteilt oder bewertet werden.

Der wichtigste Punkt ist hierbei das Zuhören von Freunden, der Familie oder einem aussenstehenden Berater. Sobald man sich alles von der Seele redet, beschäftigt man sich gleichzeitig aktiv mit der vorhandenen Situation.

In dieser Position bleibt häufig der Zuhörer genau in dieser Position, ohne in einen Dialog mit dem Betroffenen zu treten. Sucht dieser jedoch irgendwann tatsächlich das Gespräch, dann sollte der Zuhörer Abstand davon nehmen, Ratschläge zu erteilen oder Überredungsversuche vorzunehmen.

An dieser Stelle gilt es eher Impulse zu geben, die den Betroffenen dazu bringen, das Problem neu zu betrachten, sich seiner Fähigkeiten bewusst zu werden und Perspektiven zu erkennen. Manchmal kann es auch ratsam sein, die Hilfe eines Profis in Anspruch zu nehmen, ohne sich dafür zu schämen.

Ihre Vanessa
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